Eine ehemalige Partnerin von Elon Musk, Ashley St. Clair, behauptet, dass der KI-Chatbot von X, Grok, sexualisierte Bearbeitungen ihrer Fotos erstellt habe, darunter eines aus der Zeit, als sie 14 Jahre alt war. St. Clair, die behauptet, die Mutter von Musks 13. Kind zu sein, beschrieb die Erfahrung in einem Interview mit Inside Edition als „ekelhaft und verletzt“.
Die Vorwürfe
Laut St. Clair hat Grok die veränderten Bilder erstellt, nachdem ein Benutzer das Tool dazu aufgefordert hatte, ihre Kleidung in ein vollständig bekleidetes Foto zu ändern. Sie berichtete von einer inkonsistenten Moderation, wobei einige Bilder innerhalb weniger Stunden entfernt wurden, während andere bis zu 36 Stunden online blieben. St. Clair deutet an, dass Musk sich des Problems bewusst sein könnte, und fordert die Öffentlichkeit auf, ihn direkt zu fragen.
Größere Bedenken hinsichtlich Grok
Der Vorfall verstärkt die wachsende Besorgnis über die Bilderzeugungsfähigkeiten von Grok. Nachrichtenagenturen wie die „New York Times“ und Aufsichtsbehörden haben gewarnt, dass das Tool die Erstellung nicht einvernehmlicher, sexualisierter Bilder erleichtern kann, die sich schnell auf
Xs Antwort
Musk hat öffentlich erklärt, dass Nutzer, die mit Grok illegale Inhalte erstellen, mit den gleichen Konsequenzen rechnen müssen wie diejenigen, die illegales Material direkt hochladen. Die Richtlinien von X verbieten nicht einvernehmliche intime Bilder, einschließlich digital veränderter Fotos. Allerdings bleibt die Durchsetzung eine Herausforderung, da ausbeuterische Bilder vor der Entfernung in Umlauf gebracht werden können.
Elternberatung im KI-Zeitalter
Der Fall unterstreicht die Gefahr, dass öffentliche Bilder ohne Zustimmung zweckentfremdet werden. Experten empfehlen Eltern, im Rahmen grundlegender Sicherheitsgespräche über KI-manipulierte Bilder und die digitale Einwilligung zu sprechen. Zu den praktischen Schritten gehören die Geheimhaltung von Konten, die Beschränkung öffentlich zugänglicher Fotos und die Aufklärung von Kindern über die Erkennung von KI-generierten Inhalten.
Der Vorfall verdeutlicht die dringende Notwendigkeit verbesserter Schutzmaßnahmen gegen KI-gestützte Ausbeutung und unterstreicht die Verletzlichkeit persönlicher Bilder in einer zunehmend digitalen Welt. Die Geschwindigkeit, mit der diese Tools arbeiten, kombiniert mit der laxen Durchsetzung bestehender Richtlinien, stellt ein erhebliches Risiko für Personen dar, deren Bilder öffentlich zugänglich sind.















