Die vierte Staffel von „Bridgerton“ hat ihre Aufmerksamkeit endlich auf Benedict Bridgerton (Luke Thompson) gerichtet, den künstlerischen und etwas rebellischen zweiten Sohn. Fans sind gespannt: Wen heiratet er? Die Antwort lautet sowohl in der Buchreihe als auch jetzt auf der Leinwand Sophie Baek (Yerin Ha). Aber die Geschichte ist mehr als nur ein einfaches Spiel. Es ist eine Geschichte über soziale Barrieren, verborgene Identitäten und eine Liebe, die alle Erwartungen übertrifft.
Von der Seite zum Bildschirm: Eine Geschichte mit Veränderungen
Die Serie hat Julia Quinns „An Offer from a Gentleman“ adaptiert, das dritte Buch im Bridgerton-Universum. Allerdings änderte Netflix die Reihenfolge der Adaptionen, nachdem es in Staffel 3 der Geschichte von Penelope und Colin Priorität eingeräumt hatte. Bei dieser Änderung geht es nicht nur um das Timing; Es unterstreicht die Bereitschaft der Show, vom Ausgangsmaterial abzuweichen und dennoch emotionale Kernbeats zu liefern.
Die Handlung dreht sich um Benedicts Verliebtheit in eine mysteriöse Frau auf einem Maskenball. Er ist fasziniert, aber sie verschwindet, bevor er ihren Namen erfahren kann. Er weiß nicht, dass es sich bei dieser Frau um Sophie Beckett handelt, eine uneheliche Tochter, die nach dem Tod ihres Vaters in die Knechtschaft gezwungen wurde. Sie landet als Dienstmädchen im Bridgerton-Haushalt und arbeitet unter Violet Bridgerton, während sie von dem Mann, mit dem sie einst getanzt hat, unerkannt bleibt.
Sophies Identität und der Weg zur Liebe
Sophies verborgene Identität erzeugt eine komplexe Dynamik. Die Anziehungskraft zwischen Benedict und Sophie wächst, während sie im Haus seiner Familie arbeitet. Im Gegensatz zu den Büchern kürzt die Serie die Zeitachse und eliminiert so die zweijährige Lücke zwischen dem Ball und ihrem eventuellen Wiedersehen.
Schließlich erkennt Benedict, dass Sophie die Frau vom Ball ist, was zu einer leidenschaftlichen Romanze führt. Sie heiraten und haben vier Kinder: Charles, Alexander, William und Violet.
Änderungen und Darstellung anzeigen
Die Adaption ist kein perfekter Spiegel des Buches. Sophies Nachname wurde von Beckett in Baek geändert, um das koreanische Erbe der Schauspielerin Yerin Ha zu würdigen, ein bewusster Schritt hin zu mehr Repräsentation. Diese Änderung ist zwar geringfügig in der Handlung, deutet jedoch auf ein umfassenderes Bemühen hin, die Besetzung und die Handlungsstränge zu diversifizieren.
Benedikts Sexualität thematisieren
Über die romantische Handlung hinaus erkundet Bridgerton auch Benedicts fließende Sexualität. Showrunnerin Jess Brownell hat bestätigt, dass Benedicts Offenheit gegenüber verschiedenen Partnern weiterhin ein Thema sein wird. Diese Untersuchung erkennt an, dass seine Anziehungskraft nicht durch das Geschlecht begrenzt ist, was seinem Charakter eine Ebene der Komplexität verleiht.
Fans haben bemerkt, dass die Heirat mit einer Frau seine Seltsamkeit nicht auslöscht. Die Show scheint sich zum Ziel gesetzt zu haben, Benedict als jemanden darzustellen, der emotionale Bindungen über starre Etiketten stellt.
Letztendlich liefert Staffel 4 eine klassische Bridgerton-Romanze mit einer Wendung: eine Liebesgeschichte, die auf verborgenen Identitäten und der Bereitschaft, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen, basiert. Die Bereitschaft der Serie, komplexe Charaktere anzupassen, darzustellen und zu erforschen, stellt sicher, dass Benedicts Reise für die Zuschauer sowohl befriedigend als auch zum Nachdenken anregend sein wird.














