Vielen Hausbesitzern fällt es schwer, in stark frequentierten Bereichen wie Vorratskammern oder Küchen für Ordnung zu sorgen. Das Problem ist nicht der Platzmangel, sondern das Fehlen einer systematischen Vorgehensweise. Ein Hausbesitzer fand Abhilfe mit einer einfachen Methode: der „Skipisten-Methode“, die von der Organisatorin Anita Yokota populär gemacht wurde. Diese Technik unterteilt überwältigende Aufgaben in überschaubare Abschnitte, reduziert Stress und sorgt dafür, dass sich das Aufräumen weniger entmutigend anfühlt.
Die Psychologie überfüllter Räume
Die Tendenz, zusätzliche Räume zu Mülldeponien zu machen, ist weit verbreitet. Eine eigene Speisekammer kann sich beispielsweise schnell mit überschüssigen Artikeln, vergessenen Einkäufen und abgelaufenen Waren füllen. Dies liegt daran, dass diese Bereiche keinen definierten Zweck haben. Menschen suchen nicht aktiv nach Unordnung; es häuft sich an, wenn es kein System gibt, das es verhindert. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, in dem Unordnung noch mehr Unordnung erzeugt, was zu Frustration führt.
So funktioniert die „Skipisten-Methode“.
Yokotas Methode besteht darin, einen unordentlichen Raum wie eine Skipiste zu behandeln: Sie arbeiten sich schrittweise daran entlang. Anstatt sich einer großen, einschüchternden Aufgabe zu stellen, konzentrieren Sie sich jeweils auf einen Abschnitt. Dieser Ansatz ist besonders effektiv, wenn es um Räume geht, die stark desorganisiert sind.
Die Schritte sind einfach:
1. Isolieren Sie einen Bereich: Beginnen Sie mit einem einzelnen Schrank oder einer Arbeitsplatte.
2. Leeren und bewerten: Entfernen Sie alles, bewerten Sie, was Sie haben, und entsorgen Sie abgelaufene oder unerwünschte Gegenstände.
3. Organisieren: Ordnen Sie die verbleibenden Artikel logisch an (nach Größe, Art oder Häufigkeit der Verwendung).
4. Wiederholen: Gehen Sie zum nächsten Abschnitt und fahren Sie fort, bis der gesamte Bereich adressiert ist.
Vom Chaos zur Klarheit: Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Hausbesitzer wandte diese Methode auf die Speisekammer eines Butlers an, die überfüllt war. Der Raum enthielt alles von abgelaufenen Halloween-Süßigkeiten bis hin zu nicht passenden Lebensmittelbehältern und vergessenen Gewürzen. Indem sie jeweils einen Abschnitt in Angriff nahmen, veränderten sie das Gebiet. Abgelaufene Artikel wurden entsorgt, Duplikate gespendet und verbleibende Waren ordentlich geordnet.
Das Ergebnis war nicht nur ästhetisch; es war praktisch. Der Hausbesitzer konnte jetzt leicht finden, was er brauchte, was Stress reduzierte und das Kochen effizienter machte. Der Prozess dauerte ein Wochenende, aber die Aufteilung in kleine Schritte machte ihn überschaubar und machte sogar Spaß.
Jenseits der Küche: Eine vielseitige Lösung
Die „Skipisten-Methode“ ist nicht auf Küchen beschränkt. Es kann in jedem überfüllten Raum angewendet werden: Schränke, Garagen oder sogar ganze Räume. Der Schlüssel liegt darin, eine Überforderung zu vermeiden, indem man die Aufgabe in kleinere, besser erreichbare Schritte aufteilt.
Das Ziel besteht nicht nur darin, Ordnung zu schaffen, sondern die Kontrolle über Ihren Wohnraum wiederherzustellen und ihn von einer Stressquelle in einen Bereich der Ruhe und Effizienz zu verwandeln.
Durch die systematische Beseitigung von Unordnung können Einzelpersonen ihren Sinn für Ordnung wiedererlangen und Umgebungen schaffen, die ihr tägliches Leben unterstützen, anstatt es zu behindern.















