Sie denken wahrscheinlich, dass Lotionen und Cremes austauschbar sind. Das sind sie nicht. Obwohl beide Produkte das gleiche grundlegende Ziel verfolgen – die Wasserspeicherung in der äußersten Hautschicht –, funktionieren sie unterschiedlich. Eine davon könnte die richtige für Ihre Routine sein. Das andere könnte dazu führen, dass Sie fettig oder trocken werden.
Hier ist die Aufschlüsselung.
Die Wissenschaft der Viskosität
Stellen Sie sich diese Produkte wie Motoröl vor. Sie definieren sie durch die Viskosität. Das ist einfach ein schickes Wort für Dicke.
Lotionen haben eine niedrige Viskosität. Sie sind dünn. Flüssigkeit. Sie finden sie meist in Quetschflaschen oder Pumpspendern, da sie leicht fließen. Sie sind leichter. Weniger ölig.
Cremes haben eine hohe Viskosität. Sie sind dick. Dicht. Normalerweise findet man sie in Gläsern. Der Versuch, eine dicke Creme aus einer Standardflasche herauszupressen, ist eine chaotische und frustrierende Übung.
Beide können ölbasiert oder wasserbasiert sein. Die meisten basieren auf Wasser, das heißt, es handelt sich um eine Öl-Wasser-Emulsion. Bei einigen handelt es sich um Wasser-in-Öl-Emulsionen. Die Chemie ist ähnlich. Die Anwendung ist nicht.
Warum ist das für Ihre Haut wichtig?
Experten empfehlen, unmittelbar nach dem Duschen eine Feuchtigkeitscreme aufzutragen. Ziel ist es, das Wasser einzuschließen, bevor es verdunstet. Sie schaffen eine Barriere.
Aber für welches Produkt entscheiden Sie sich?
Wenn Sie normale Haut haben, reicht wahrscheinlich eine Lotion aus. Es spendet Feuchtigkeit, ohne zu beschweren.
Wenn Ihre Haut trocken ist, benötigen Sie den zusätzlichen Schutz einer Creme. Die dickere Konsistenz bleibt länger auf der Haut. Es verhindert den Wasserverlust wirksamer als eine dünne Lotion.
Wo was angewendet werden soll
Verschwenden Sie kein Produkt mehr. Hören Sie auf, schwere Cremes dort zu verwenden, wo sie nicht benötigt werden.
Lotion verwenden für:
– Mit Haaren bedeckte Bereiche (wie die Kopfhaut oder die Arme)
– Leichte Trockenheit (Ellenbogen, Knie)
– Ihr Gesicht (es sei denn, es ist extrem trocken)
Creme verwenden für:
– Stark trockene Stellen
– Bereiche, die eine intensive Feuchtigkeitsversorgung benötigen
– Hände oder Füße, wenn sie Risse aufweisen
Ihr Gesicht ist der häufigste Fehlerpunkt. Sofern sich Ihr Gesicht nicht schält oder extrem trocken ist, sollte eine Lotion ausreichen. Cremes können für die Gesichtshaut zu schwer sein und zu verstopften Poren führen.
Das Fazit
Es gibt keine allgemeingültige Regel. Es hängt von Ihrem Hauttyp und der spezifischen Körperregion ab.
Trockene Haut? Gehen Sie dick. Normale Haut? Werde dünn.
So einfach ist das. Oder doch? Was ist mit Mischhaut? Da wird es schwierig. Aber das ist ein Gespräch für ein anderes Mal.















